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live in Leipzig, Tonelli's Blues Bar

Mal wieder ein Konzert in Leipzig, ich glaube das müsste das Achte gewesen sein. Doch dieses Mal fand das ganze an einem neuen Ort statt und zwar in Tonelli's Blues Bar. Die liegt direkt gegenüber vom ehemaligen Stasigebäude nach dem Konzert war es auch eine Freude einmal dagegenpinkeln zu dürfen (nach 10 Jahren dürfte auch der letzte Hauch des Verbotenen und Gefährlichen dahingeschieden sein aber mit genügend Fantasie konnte ich mir trotzdem einbilden etwas ganz Revolutionäres zu tun). An dieses Konzert kamen wir durch unseren lieben Freund Häuser, seinerzeichens Ex-SFOC Sänger und von uns gekürter "Crazy Man of the Night" der mit Titus von Maladjusted ein Alkoholduo bildete, dass es eine wahre Freude war. Jedenfalls war dieser Abend die 10.Veranstaltung aus der Reihe "Heavy Metal - nix im Scheddel". Eigentlich sollte dort "North Shore" spielen, aber die sagten ab und wir sprangen ein um mal musikalisch völlig aus dem Rahmen zu fallen, denn bis jetzt spielten dort nur diverse Metalgrössen. So tauchten diverse Langhaarige auf, die dann durch DJ Stewa und DJ Reaper auch noch auf ihre Kosten kamen. Es ist schon geil anzusehen wie sehr die Jungs in Ihrer Musik drin sind. Und da auch in jedem von uns ein kleiner Metaller steckt, hat das schon gepasst. Zum Konzert dann waren auch viele unsere Freunde und FIFTY50-Liebhaber da, die das Konzert zu einem unserer schönsten werden liessen, vielleicht war es sogar bis dato das beste. Als wir im Friede, Freude, Eierkuchen - Gefühl unser Zeug in unseren Bandbus luden (der an diesem Abend Premiere hatte), gab es fast noch Ärger mit ein paar Besuchern unserer Lieblingsdisko "JAM", das ebenfalls gleich um die Ecke ist. Dort gehen sympathische junge Leute ein und aus, die noch Wert auf Solariumbräune, enge Ripshirts, Goldketten, einen coolen Checker-Blick und hochgetunte Autos legen, um mal ein paar Klischees in den Raum zu werfen. Mit einem schwierigem Leben und ein paar Bier intus wächst da natürlich schnell der Agressivitätspegel indirekt proportional zum IQ. Aber nachdem man sich dann eine Weile gegenübergestanden hatte und Stärke gezeigt hat, löste sich das Ganze doch noch friedlich auf. Ist ja auch besser so. Insgesamt ein wunderschöner Abend in einem klasse Club und die beste Belohnung für die "Arbeit", die wir in FIFTY50 stecken. t

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